automatische Kettenölung

Ein Großteil der Motorräder verfügt über den klassischen Kettenantrieb und damit die Kette auch lange hält ist natürlich deren regelmäßige Pflege notwendig.

Der eine schwört auf das Fetten per Sprühdose oder Fettpresse, der andere nimmt sich dafür lieber einen automatischen Helfer, der ständig während der Fahrt die Kette mit Öl versorgt.

Jony, Tom und ich haben uns für die automatische Version durch einen Scottoiler entschieden. Das V-System des Scottoilers funktioniert recht einfach. Durch Unterdruck, z.B. am Vergaser, wird das Ventil des Ölbehälters geöffnet und es tropft kontinuierlich Öl auf die Kette.

Der Scottoiler

So wird diese mit einer Füllung über mehrere Tausend Kilometer hinweg geschmeidig gehalten. Ein Vorteil gegenüber dem Kettenfett, es bleibt kaum Schmutz an der Kette haften, dieser wird mit dem flüssigeren Öl abgeschleudert. Der kleine Nachteil, dass dadurch Schwinge, Hinterrad oder Nummernschild eher mal dreckig werden ist sicherlich zu verkraften, wenn die Kette eben dadurch länger hält.

Nicht jeder mag die automatischen Öler, aber ich habe früher das manuelle Fetten eher vergessen, jetzt reicht ein Blick auf Kette und Vorratsbehälter und das Nachfüllen ist auch eine saubere Sache.

An meiner Seven Fifty war der Öler bereits bei Kauf am Fahrzeug, für die XJ600n von Tom und an der GSX750F von Jony haben wir die Öler nachträglich montiert.
Die Dokumentationen zu den Anbauten findet ihr hier:
Scottoiler an Yamaha XJ600n: eine frisch geölte Kette läuft besser » Max und Vio’s Schreibblog
Scottiler an Suzuki GSX750F: Schottische Ölung (Scottoiler) » Max und Vio’s Schreibblog

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