Die Tücken der Tourplanung #norge15

Meine Urlaube mit dem eigenen Motorrad waren immer Individualreisen, die ich lange vorher plante. Für mich allein oder für einen zweiten Mitfahrer auf eigener Maschine gestaltet sich das noch durchaus einfach.

In der Regel gibt es bei 2 Fahrzeugen kaum bis keine Komplikationen die bei der zeitlichen Planung zu berücksichtigen sind. Bisher hat dabei auch immer alles wunderbar geklappt, zumal ich bei eben nur 2 Fahrern vieles nur grob angedacht habe. Beispielsweise die Unterkünfte bei Rundreisen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Reservierung kaum nötig war. Eine kurze Anfrage wie die Auslastung für den Zeitraum X ist, reichte mir meist um diese Faktoren zu berücksichtigen.

Damit fuhr ich bisher sehr gut und kam immer pünktlich an.

Anders wird dies aber wenn es deutlich mehr Fahrer werden. Die Gruppe ein Größe erreicht, die nicht mal so eben spontan irgendwo in einer kleinen Pension unter kommt.

Aktuell steht eine Reise nach Norwegen an, da geht es nicht nur um Unterkünfte, sondern eben auch um die Fährüberfahrt, die ein fester Termin ist und klappen muss.

ferry-booking

Hier ist eine frühe Buchung für Sparfüchse wichtig. Vermutlich würde es auch vor Ort immer kurzfristig funktionieren, denn meine Erfahrung zu Fährfahrten mit Motorrad zeigte, dass es dafür eigentlich immer genug Platz auf dem Autodeck gibt. Kann man bei Fähren die mehrmals am Tag fahren so machen.
Hat man aber fest gebucht, dreht sich alles um die rechtzeitige Anfahrt zur Fähre und je nach Strecke auch um das Ankommen an der nächsten Unterkunft, aber das bitte innerhalb der üblichen CheckIn-Zeiten.

Auch wenn die Strecke zur Fähre klar ist, der Routenplaner einer ungefähre Zeit vorgibt, wird dies in der Realität ganz anders laufen. Ein schönes Beispiel wie Theorie und Praxis bei Gruppenfahrten abweichen gibt es drüben bei Why Ask Why, Motorcycle and more[1]

Trelleborg - Hafen, fest gezurrt

Aber nicht nur die Fähre, auch die restliche Strecke möchte durchdacht werden. Während ich selbst auch stundenlang auf dem Bock sitzen und fahren kann, gilt das nicht für jeden. Daher müssen die Etappen so gewählt werden, dass jeder Spaß daran hat mitzufahren und am Tagesende nicht nur Müde ins Bett fällt.

Entsprechend der Etappenlänge müssen auch Unterkünfte und sonstige Zwischenhalte eingeplant werden und dann will man vielleicht als Abwechslung zum Moppedfahren vielleicht doch mal einen Stadtbummel machen.

Auch dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, eine wäre die Tour auszuarbeiten und den anderen als fertig vorzusetzen. Das ist einfach, aber weil ich es nicht einfach mag, möchte ich die Mitreisenden einbeziehen und an der Planung teilhaben lassen.
Das führt dann zu den nächsten Terminproblemen, vorherige Treffen, wie oft usw. Zum Glück kann man aber auch einen Teil ohne persönliche Treffen organisieren und eine Diskussion online führen.

Mittlerweile läuft es, die Fähre ist bereits gebucht und es stehen derzeit 2 Touren zur Auswahl. Eine große Rundreise und eine kleine Hin-und-zurück-Tour.

Egal wofür wir uns entscheiden, ich freue mich sehr auf die Tour nach Norwegen.

  1. [1] Motorradfahren in der Gruppe Teil 2 | Why Ask Why, Motorcycle and more

3 Kommentare für “Die Tücken der Tourplanung #norge15

  1. Ich habe es bisher noch nicht so offen zum Ausdruck gebracht, aber ich möchte es hier mal klar und deutlich sagen: Danke für deine unermüdliche Motivation und umfassende Planung. Ich freu mich riesig auf die Tour bin echt gespannt, wie es wird, mit mehreren Leuten über eine nicht so ganz kurze Strecke und Zeit zusammen zu fahren.

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  2. @Jony: ich freu mich auch, aber habe im Hinterkopf immernoch ein paar Restbedenken.
    Wird schon schief gehen. 😉

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