Von Berlin nach Norwegen

Teil 1 von 1 der Beitragsserie 2015 Norwegen

Schon vor über einem Jahr hatten Jony und ich die Idee mit den Motorräder nach Norwegen zu fahren. Aber diesmal wollten wir das nicht nur zu zweit machen, sondern mit noch ein paar Leuten mehr. So fing die Suche nach willigen Mitstreitern an und grundsätzlich war Interesse von mehreren Seiten vorhanden.

Die Zeit verging und der Gedanke blieb derweil im Hinterkopf. Ende 2014 informierte ich mich genauer was und wie man diese Reise organisieren könnte. Der angestrebte Termin Anfang Juni 2015 stand da nahezu fest.

Geplant hatte ich, die Fähre zwischen Hirtshals und Kristiansand zu nehmen, damit man bei der Gelegenheit auch gleich noch etwas von Dänemark und insbesondere Grenen[1] sehen kann.
Ich arbeitete nach und nach einige mögliche Tour-Varianten aus und nach Rücksprache mit Jony standen 2 Touren zur Diskussion mit den anderen Mitfahrern. Möglichkeit 1 war die Fahrt an der Westküste hinauf bis Bergen und wieder zurück. Möglichkeit 2 gestaltete sich als Rundtour über Oslo, Lofthus, Bergen und stieß damit auf viel Zustimmung.

So kümmerte ich mich auch um die Unterkünfte entlang der Strecke, welche bis auf eine Ausnahme allesamt Hostels waren.
Und dann hieß es nur noch warten bis zum Start.

Die Anfahrt nach Aarhus

Am Montag den 01. Juni ging es dann endlich los, 5 Leute auf 4 Motorrädern machten sich also von Berlin auf Richtung Norden. In Brandenburg begleitete uns noch etwas Regen, der sich zum Glück später auflöste und uns dann bis nach Dänemark nur noch die Sonne begleitete.

In Aarhus angekommen fanden wir das Hostel City Sleep-In[2] recht schnell, aber Parkplätze gab es hier offensichtlich zunächst keine direkt am Hostel. Man bot uns jedoch sofort an, im Durchgang hinter dem Stahltor unsere Motorräder abzustellen.
Das Zimmer war für die eine Nacht völlig ausreichend, auch wenn die Stahldoppelstockbetten ordentlich knarzten und quietschten. Beim kleinen Bummel durch die Stadt nach dem Abendessen wollten wir natürlich auch etwas geocachen, doch das Finderglück war diesmal nicht auf unserer Seite und so musste der Dänemark-Länderpunkt warten.

Aarhus

Aarhus

Aarhus

Etwas enttäuscht und reichlich müde gingen wir dann schlafen.

auf nach Hirtshals zur Fähre

Nach dem Frühstück klopfte schon der Regen ans Fenster, während der Vortag so schön sonnig war, sollte wohl die Fahrt zur Fähre kein angenehmer Teil der Reise werden. Wir machten die Motorräder also wieder startklar und zogen die Regenpellen an. Nach einem kurzen Tankstop ging es 180km durch den Regen, der auch am Fährhafen nicht aufhörte und wir so noch weiter nass wurden, während wir darauf warteten, endlich auf die Fähre zu können.

Warten am Hafen

festgezurrt

Dann ging alles recht schnell, drauf fahren, festzurren und hoch auf Deck 7. Erstmal bequem machen und schauen wo es den nächsten Kaffee gibt.
Die Überfahrt war auf Grund des Wetter etwas unruhig und der Regen ließ so gut wie gar nicht nach. Aber kurz vor Kristiansand riss die Wolkendecke entlich auf und die Sonne begleitete die Einfahrt der Fähre in den Hafen.

vor der Ankunft

Endlich in Norwegen und das ganz ohne Regen. Nochmal kurz tanken und schon ging es Richtung Westen, entlang der Küste. In Norwegen geht es deutlich langsamer auf den Straßen zu. Die Geschwindkeitsbegrenznungen sind sehr niedrig, so dass man nur langsam voran kommt und von den Kurven auch fast nichts merkt. Dafür sieht man deutlich mehr von der Landschaft und kann auch mal spontan rausfahren um an einem Rastplatz nach einer Dose[3] zu suchen.
Hier wurden wir dann auch gleich fündig.

Dosenfund

Voller Freude fuhren wir weiter nach Froland[4], wo unsere Unterkunft auf uns wartete. Die Strecke dorthin, abseits der großen Hauptstaßen, überraschte uns mit kleinen winkligen Kurven und war eine willkommene Abwechslung.

Das Wanderheim mit Aussicht

Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, ging es zu Fuß weiter die Umgebung erkunden, einerseits für das Abendessen, aber natürlich auch um wieder ein paar norwegische Geocaches zu finden. Während der eine Cache[5] sich nur hinter der Leitplanke versteckte, führte uns ein anderer etwas in Wald an einen kleinen Wasserlauf[6].

Das war schon ein gelungener Auftakt für die weiteren Kilometer.

Streckenkarte Berlin – Aarhus:

Höhenprofil

Streckenkarte Aarhus – Froland

Höhenprofil

meine Geocaching-Seite


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  1. [1] Grenen – Wikipedia
  2. [2] Århus City Sleep-In | mere end bare et vandrerhjem
  3. [3] GC25BPT TB hotel E-18 Omre, Norway
  4. [4] Froland Jugendherberge | Norske Vandrerhjem
  5. [5] GC3HKQ9 Frolandswingen, Norway
  6. [6] GC596TK Ghostcache #3 Ovelandstjernet, Norway

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