Jetskis, Salz und Meer

Teil 8 von 8 des Reiseberichts 2017.1 Kroatien

Da wir eindeutig zu wenig baden waren in diesem sehr warmen Sommerurlaub, sollte der Montag (5. Juni) in und um Zadar ein Faulenzertag werden. Wir konnten in Erfahrung bringen, dass bei Nin, nur 20 Minuten nördlich von Zadar, ein wunderbarer Sandstrand sein sollte.

So packten wir unsere Badesachen und fuhren da einfach mal hin, denn schließlich sollte es ja an die 30°C warm werden.
Uns erwartete wirklich ein schöner großer Sandstrand und nur wenige Menschen. So okkupierten wir einige Liegen und ließen uns erst mal die Sonne auf den Bauch scheinen.

Strand von Nin

Strand von Nin

Strand von Nin

Strand von Nin

Das Wasser ist hier sehr flach, so dass man lange laufen muss, bis man mehr als nur knietief drin steht. Aber schwimmen allein genügt uns ja auch nicht und neben Ruderbooten und Rutschen, kann man hier u.a. auch Jetski fahren oder Kitesurfen.
Die Jetskis haben natürlich direkt unsere Aufmerksamkeit erregt. So sind Jony und ich gleich mal hin, um mit den Dingern übers Wasser zu fegen.

Jetski am Strand von Nin

Jetski am Strand von Nin

Das war ein großer Spaß, der leider viel zu schnell vorbei war. Aber das muss man unbedingt mal gemacht haben.

Nach gut 3 Stunden am Strand kam einerseits leichter Hunger auf, anderseits wollten wir doch noch etwas mehr von der Umgebung sehen. Also packten wir zusammen und fuhren zunächst zum Salzwerk Nin[1]. Nicht um es zu besichtigen, sondern um den dortigen Cache[2] zu suchen und wenn man schon mal da ist, kann man ja zumindest mal in den Souvenirshop schauen und sich mit dem einen oder anderen Salzgeschenk versorgen.
Aber auch im Souvenirshop erklärte man uns, wie das Meersalz gewonnen und verarbeitet wird. Welche Qualitäten und Feinheiten es gibt.

Unser weiterer Weg war eine kleine Zeitreise zu einer mittelalterlichen Kiste[3], der St. Nicholas-Kirche. Etwas klein und unscheinbar, wurden hier jedoch früher Könige gekrönt.

Parkplatz
St. Nicholas Kirche
St. Nicholas Kirche
St. Nicholas Kirche
St. Nicholas Kirche
Jony ganz nah dran
Getier
Flora
Eidechse

Der Hunger trieb uns nun in die Pizzeria Becks in Nin[4] und bei einem Blick auf die Karte entschlossen wir uns, mit der Fähre von Zadar auf auf die Insel Ugljar überzusetzen.

So fuhren wir nach dem Essen zurück nach Zadar zum Fährhafen, zogen Tickets und kamen rechtzeitig um gleich nach dem Auffahren auf die Fähre abzulegen.

auf der Fähre nach Ugljan

auf der Fähre nach Ugljan

Nun war wieder etwas Zeit und da wir ja kein Ziel hatten, aber genug Geocaches auf den GPS-Geräten schauten wir, wo man hinfahren könnte.
Der Schatz von Sabusa[5] versprach eine kleine sandige Bucht und laut Karte führte dort auch eine Straße entlang. Also fix als Ziel ausgewählt fuhren wir von der Fähre in Preka herunter und die D110 Richtung Süden an Kukljica vorbei. An der Stelle wo wir rechts abbiegen sollten, fand ich keine Straße sondern nur einen schmalen sandigen Weg, den wir ein Stück hinauf fuhren, bis aus dem Sand dann gröberer Schotter wurde. Unsicher, ob dies wirklich richtig ist, schauten wir ungläubig auf die Navis und Google Maps.

Aber die meinen das ernst, jedoch war der Weg für die Suzuki Bandit nicht so wirklich machbar. Also wurde sie geparkt und gesichert und ich nahm Romina auf der Africa Twin mit. So fuhren die Varadero und die AT mit jeweils 2 Personen den steinigen Weg teils sandigen weiter hinauf, bis es nicht mehr näher an die Dose ging.
Nachdem die Moppeds geparkt waren, ging die Sucherei mit Badesachen im Gepäck los. Hier den schmalen Weg hinunter, doert wieder ein Stück hinauf.

Der Hinweis mit einem Loch in der Steinmauer war auch nur mittelhilfreich, da es mehrere Steinmauern gab, aber mit etwas Geduld wurden wir ja doch noch belohnt.

abseits des Weges
abseits des Weges
abseits des Weges
kleine Bucht auf Ugljan
kleine Bucht auf Ugljan
abseits des Weges

Jetzt war uns aber ordentlich warm und wir nutzten endlich die Gelegenheit an der schönen Bucht auch noch fix ins Wasser hüpfen. Die Erfrischung tat gut und war nötig.
Unser nächstes Ziel war die Zdrelac Brücke, zumindest die wollten wir einmal bzw zweimal überqueren, denn wir mussten ja auch immer die Zeit im Auge behalten für die Rückfahrt mit der Fähre.

So ging es also weiter Richtung Süden über die Brücke, anschlagen und zurück. Naja, fast, ein paar Bilder haben wir noch gemacht.

Zdrelac Brücke
Zdrelac Brücke
Zdrelac Brücke
Blick nach Westen von der Zdrelac Brücke
Blick von der Zdrelac Brücke
Blick von der Zdrelac Brücke
Zdrelac Brücke
Zdrelac
Blick nach Osten von der Zdrelac Brücke
Blick nach Westen von der Zdrelac Brücke

Es war bereits nach 19 Uhr, Zeit langsam zurück zu fahren, aber noch genug, um in Kukljica noch einen kleinen Abstecher zu machen. Hier lockte uns der Cache Marina View[6] einen kleinen Hügel hinauf, an dem ein verlassenes und verfallenes Feriendorf stand. Das erinnerte mich ein wenig an Ferienlager und vermutlich war es da früher auch einmal. Die Aussicht, vor allem vom Gipfel aus, war schon sehr schön.

Kukljica
Kukljica
verfallenes Feriendorf bei Kukljica
verfallenes Feriendorf bei Kukljica
verfallenes Feriendorf bei Kukljica
verfallenes Feriendorf bei Kukljica
Blick über Kukljica
Blick über Kukljica
Blick über Kukljica

Die Wege zwischen den Bungalows waren beschwerlich, vielleicht auch ein Grund dafür, dass diese Unterkünfte nicht mehr genutzt werden. Schade, dass wir uns nicht mehr Zeit zum Erkunden nehmen konnten.

Ohne zu hetzen erreichten wir pünktlich die Fähre zum Ablegezeitpunkt und im Grunde war damit der heutige Tag auch schon vorüber. Wir fuhren zurück zur Unterkunft und gingen dann noch fix in den Supermarkt fürs Abendessen.

Karte der Tour

Höhenprofil

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  1. [1] Home – Solana Nin
  2. [2] GC625Y7 Sol u Ninu (Traditional Cache) in Croatia
  3. [3] GC31NH1 medieval box (Traditional Cache) in Croatia
  4. [4] Pizzeria Becks auf Google Maps
  5. [5] GC3RHKD Treasure of Sabusa (Traditional Cache) in Croatia
  6. [6] GC1DEXM Marina view (Traditional Cache) in Croatia

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